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Beschlüsse der Generalversammlung des Vereins Doppeltür: Wichtige Weichenstellungen (Stiftung Doppeltür und Mikwe)

Die Generalversammlung des Vereins Doppeltür beschloss die Gründung der Stiftung Doppeltür sowie den Kauf der Mikwe in Endingen. Das Projekt entwickelt sich sehr erfreulich und befindet sich auf Kurs.

 

An der am 9. Mai 2022 in Lengnau durchgeführten Generalversammlung wurde der Gründung der Stiftung Doppeltür zugestimmt. Die gemeinnützige Stiftung wird, wie bereits zu einem früheren Zeitpunkt kommuniziert, für das Kuratorium, die Ausstellungsinhalte, die Immobilien und die Beziehungen zur öffentlichen Hand zuständig sein. Der Verantwortungsbereich des Vereins wird den Betrieb des Begegnungszentrums und des Jüdischen Kulturwegs sowie Veranstaltungen und Sonderausstellungen umfassen. Als Publikumsverein konzipiert wird er dann auch Privatpersonen und Firmen als Mitglieder aufnehmen können. 

 

Grünes Licht erteilte die Generalversammlung zudem dem Kauf der Mikwe in Endingen. Sie wurde 1867 vom Architekten Caspar Joseph Jeuch erbaut und diente der jüdischen Gemeinde in Endingen als rituelles Tauchbad. Seit 1998 steht sie unter kantonalem Denkmalschutz. «Mit der Mikwe Endingen erhält das Projekt Doppeltür einen weiteren attraktiven Originalschauplatz des jüdisch-christlichen Zusammenlebens im Surbtal. Dieser Kauf war nur möglich dank der grosszügigen Schenkung einer Stiftung, welche ihre finanzielle Unterstützung mit dem Kauf und dem Erhalt der Mikwe verband», sagte Lukas Keller, Präsident des Vereins Doppeltür. 

 

Im Anschluss an den statutarischen Teil der Generalversammlung präsentierte Alain Rappaport die weiterentwickelte Szenografie für das multimediale und interaktive Begegnungszentrum in Lengnau. Mit dem Konzept des Ab-, Auf- und Eintauchens im Doppeltürhaus sowie des Ausschwärmens ins Surbtal werden attraktive Erlebniswelten geschaffen. Ebenfalls konnten die Projektpläne für den Umbau der bestehenden Liegenschaft vorgestellt werden. Das Baugesuch soll in den nächsten Monaten erfolgen 

 

Kontakt:

Lukas Keller, Präsident Verein Doppeltür, 056 521 78 00, info@doppeltuer.ch

 

 

Der Verein Doppeltür wurde 2016 gegründet. Er will die jüdisch-christliche Geschichte des Zusammenlebens im Surbtal einem breiten Publikum zugänglich machen sowie beispielhaft für gesellschaftliche Fragen der Gegenwart und Zukunft anregen. Herzstück ist dabei das geplante Begegnungszentrum in Lengnau. Das Vermittlungsprojekt entsteht mit Unterstützung des Kantons Aargau sowie der breiten Öffentlichkeit. Weitere Informationen unter: www.doppeltuer.ch

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Medienmitteilung vom 10. Mai 2022
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Abbildungen

Roy Oppenheim, Archiv für Zeitgeschichte, Jürg Schönenberger, Susanne Holthuizen, IRAS COTIS (Karim Fawaz), Wiki Commons, Museum Aargau, Beat Heuberger, Swissair.